Die
Geschichte des Bahnhof Hernals
Der erste " 43 " am Schottentor

Der Disco Ulf

Erst im Jahre 1840 wurde den Wienern anlässlich
des Brigittenauer Kirtages eine Pferdebahn präsentiert. Sie verkehrte zwischen
dem Augarten und dem "Colosseum", nächst der heutigen
Brigittakapelle. 1842 wurde diese Bahn eingestellt, und es dauerte bis zum Jahre
1865, bis der Gemeinderat eine Probelinie vom Schottenring nach Hernals
genehmigte.
Am 4.10.1865 konnte die 4 km lange Linie
Universitätsstraße/Schottenring - Alser Straße - Ottakringer Straße (hier
war ein Tor im Linienwall, daher dieser Umweg) - Taubergasse - Hernalser
Hauptstraße bis Wattgasse (Remise) eröffnet werden. Die Verlängerung nach
Dornbach erfolgte 26.4.1866. Die Gesellschaft trug den Namen Schaeck
- Jaquet & Co. (Georg Carl
Gustav Schaeck, *Eger 17.7.1819 +22.3.1899 Plainpalais bei Genf)
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Die Dornbacher Linie ging am 8.5.1868 ins Eigentum der WT,
daher gilt dieser Tag als erster Betriebstag. In den folgenden Jahren wuchs das
Netz kontinuierlich.
Der elektrische Betrieb konnte am 28.1.1897
auf der Strecke Vorgartenstraße - Praterstern - Wallgasse (heutige Linie 5)
aufgenommen werden.
Im Jahre 1899 wurde die Bau- und Betriebsgesellschaft für städtische
Straßenbahnen in Wien (BBG) gegründet, und die
WT, die
Neue Wiener Tramway
- Gesellschaft (NWT) und
die Elektrische Straßenbahn Praterstern - Kagran, Ritschel & Co., zusammengelegt.
Auch die DTK,
Dampftramway Krauss &Co., wurde eingegliedert. 1902 übernahm die
Gemeinde das Unternehmen, der Name wurde in Gemeinde
Wien, städtische Straßenbahnen (WStW)
umbenannt. In den Jahren des 2.Weltkrieges (Umstellung auf Rechtsverkehr)
wurden daraus die Wiener
Verkehrsbetrieb (WVB), und ab 1949 hieß das Unternehmen Wiener
Stadtwerke - Verkehrsbetriebe (WStW - VB). Ab 1.1.1999 lautet die Bezeichnung:
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